Anleihe
Ein Wertpapier, mit dem du einem Staat oder Unternehmen Geld leihst und dafür Zinsen bekommst.
Kurz erklärt
Stand: 8. Oktober 2026Eine Anleihe ist ein Wertpapier, mit dem du einem Staat oder Unternehmen Geld leihst. Dafür bekommst du regelmäßig Zinsen und am Ende der Laufzeit den Nennwert zurück. Du bist Gläubiger, nicht Miteigentümer. Der Kurs schwankt: Steigen die Zinsen, fallen die Kurse laufender Anleihen. Fällt der Schuldner aus, kannst du Geld verlieren.
Mit einer Anleihe (auch Bond) leihst du einem Staat oder Unternehmen Geld. Dafür bekommst du regelmäßig Zinsen, den Kupon, und am Ende der Laufzeit den Nennwert zurück. Anders als bei einer Aktie bist du Gläubiger, nicht Miteigentümer.
Anleihen werden an der Börse gehandelt, ihr Kurs schwankt. Steigt der Leitzins, fallen die Kurse laufender Anleihen, weil neue Anleihen mehr Zinsen bieten. Das Risiko hängt vom Schuldner ab: Bundesanleihen gelten als sehr sicher, schwächere Firmen zahlen mehr Zinsen, können aber ausfallen. Eine Einlagensicherung gibt es nicht.
Beispiel: Du kaufst eine Anleihe über 1.000 € mit 3 % Kupon und 5 Jahren Laufzeit. Du bekommst jedes Jahr 30 € und am Ende 1.000 € zurück, falls der Schuldner zahlen kann. Mehr im Kapitel Risiko und Streuung.
Quellen
Stand: 8. Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung.