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Zinsen

Der Preis für geliehenes Geld: Wer Geld verleiht, bekommt Zinsen, wer sich Geld leiht, zahlt sie.

Kurz erklärt

Stand: 8. Oktober 2026

Zinsen sind der Preis für geliehenes Geld. Wer Geld verleiht, etwa per Tagesgeld oder Anleihe, bekommt Zinsen, wer einen Kredit aufnimmt, zahlt sie. Sie werden meist in Prozent pro Jahr angegeben und hängen stark vom Leitzins der EZB ab. Anders als die Rendite einer Aktie ist der Zins vorher vereinbart. Legst du 5.000 € zu 2,5 % an, erhältst du 125 € im Jahr.

Zinsen sind der Preis für Geld auf Zeit. Legst du Geld auf ein Konto oder kaufst eine Anleihe, verleihst du es und bekommst Zinsen. Nimmst du einen Kredit auf, zahlst du sie. Angegeben werden Zinsen meist in Prozent pro Jahr.

Wie hoch sie sind, hängt stark vom Leitzins der EZB ab, außerdem von Laufzeit und Bonität des Schuldners. Zinsen sind etwas anderes als Rendite: Der Zins ist vorher vereinbart, die Rendite einer Aktie ergibt sich erst hinterher aus Kurs und Dividende. Werden Zinsen wieder angelegt, wirkt der Zinseszins.

Beispiel: Du legst 5.000 € für ein Jahr zu 2,5 % an und erhältst 125 € Zinsen vor Steuern. Liegt die Inflation bei 2 %, bleibt real nur ein kleines Plus. Wie viel das langfristig ausmacht, erklärt das Kapitel Zinseszins.

Stand: 8. Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung.