Eigenkapitalquote
Der Anteil des Eigenkapitals an der gesamten Bilanzsumme eines Unternehmens.
Kurz erklärt
Stand: 8. Oktober 2026Die Eigenkapitalquote ist der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme eines Unternehmens. Bei 35 Mrd. € Eigenkapital und 100 Mrd. € Bilanzsumme liegt sie bei 35 %. Eine hohe Quote gilt als Puffer für Krisen. Welcher Wert gut ist, hängt von der Branche ab: Banken liegen sehr niedrig, Industriefirmen oft bei 30 bis 50 %.
Die Eigenkapitalquote teilt das Eigenkapital durch die Bilanzsumme, also das gesamte Vermögen. Sie zeigt, wie viel ein Unternehmen aus eigenen Mitteln finanziert und wie viel über Schulden. Die Kehrseite ist der Verschuldungsgrad.
Eine hohe Quote gilt als Polster für schwierige Zeiten: Verluste zehren erst das Eigenkapital auf, bevor Gläubiger nervös werden. Stärken kann ein Unternehmen sein Eigenkapital zum Beispiel durch einbehaltene Gewinne oder eine Kapitalerhöhung. Banken haben naturgemäß sehr niedrige Quoten, Industriefirmen oft 30 bis 50 %.
Beispiel: Bilanzsumme 100 Mrd. €, Eigenkapital 35 Mrd. €. Die Eigenkapitalquote beträgt 35 %. Das Eigenkapital je Aktie ist auch die Basis für das KBV.
Verwandte Begriffe
Stand: 8. Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung.