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Rezession

Eine Phase, in der die Wirtschaftsleistung eines Landes schrumpft, oft zwei Quartale in Folge.

Kurz erklärt

Stand: 8. Oktober 2026

Eine Rezession ist eine Phase, in der die Wirtschaftsleistung eines Landes schrumpft. Als Faustregel gilt ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in zwei Quartalen hintereinander. Unternehmen verdienen weniger und die Arbeitslosigkeit steigt oft. Aktienmärkte fallen häufig schon vorher und erholen sich oft, bevor die Wirtschaft wieder wächst.

Eine Rezession ist ein Abschwung der Wirtschaft. Als Faustregel gilt: Schrumpft das Bruttoinlandsprodukt zwei Quartale hintereinander, spricht man von einer technischen Rezession. Firmen verkaufen weniger, Gewinne sinken, die Arbeitslosigkeit steigt oft.

Aktienmärkte reagieren meist schon vorher, weil sie Erwartungen handeln. Viele Bärenmärkte fielen mit Rezessionen zusammen, und oft erholen sich die Kurse, bevor die Wirtschaft wieder wächst. Notenbanken senken in Rezessionen häufig den Leitzins, um die Wirtschaft zu stützen. Schwache Quartalszahlen sind ein frühes Signal.

Beispiel: In der Finanzkrise 2008/2009 brach die deutsche Wirtschaftsleistung 2009 um mehr als 5 % ein. Breit gestreute Märkte erholten sich in den Folgejahren, eine Garantie dafür gibt es aber nicht.

Stand: 8. Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung.