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Bärenmarkt

Eine längere Phase fallender Kurse, oft definiert als Rückgang um mindestens 20 % vom letzten Hoch.

Ein Bärenmarkt ist das Gegenteil eines Bullenmarkts. Das Bild: Ein Bär schlägt mit seiner Tatze von oben nach unten. Als Faustregel gilt ein Markt als Bärenmarkt, wenn er mindestens 20 % unter seinem letzten Höchststand liegt.

Bärenmärkte können Monate oder Jahre dauern. Häufige Auslöser sind Rezessionen, steigende Zinsen oder Krisen.

Beispiel: 2022 fiel der DAX nach dem Beginn des Ukrainekriegs und wegen hoher Inflation zeitweise über 20 % unter sein Hoch. Wer in solchen Phasen verkauft, macht Verluste endgültig. Wer per Sparplan weiter investiert, kauft zu niedrigeren Preisen.