Cost-Average-Effekt
Wer regelmäßig einen festen Betrag investiert, kauft bei niedrigen Kursen automatisch mehr Anteile.
Kurz erklärt
Stand: 8. Oktober 2026Der Cost-Average-Effekt entsteht, wenn du regelmäßig einen festen Betrag investierst, zum Beispiel per Sparplan. Bei niedrigen Kursen kaufst du mehr Anteile, bei hohen weniger, sodass dein Durchschnittspreis unter dem Durchschnitt der Kurse liegt. Gegenüber einer Einmalanlage ist das kein garantierter Vorteil. Der größte Nutzen ist die Disziplin, regelmäßig weiterzusparen.
Beim Cost-Average-Effekt investierst du regelmäßig denselben Betrag, etwa per Sparplan. Sind die Kurse niedrig, bekommst du mehr Anteile, sind sie hoch, weniger. Dein Durchschnittspreis liegt dadurch unter dem Durchschnitt der Kurse.
Wichtig: Das ist ein Vorteil gegenüber dem Kauf einer festen Stückzahl, nicht gegenüber einer Einmalanlage. Weil Märkte langfristig eher steigen, schneidet eine sofortige Einmalanlage in vielen Fällen sogar besser ab. Der eigentliche Nutzen ist Disziplin: Du investierst auch in Bärenmärkten weiter, statt auf den perfekten Moment zu warten.
Beispiel: Du legst zweimal 100 € an, einmal bei 50 € und einmal bei 100 € je Anteil. Du bekommst 3 Anteile für 200 €, im Schnitt 66,67 € statt 75 €. Mehr dazu zeigt der Sparplan-Rechner und das Thema Einstieg am Allzeithoch.
Verwandte Begriffe
Stand: 8. Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung.