Notgroschen
Eine Geldreserve für unerwartete Ausgaben, die jederzeit verfügbar ist und nicht an der Börse liegt.
Kurz erklärt
Stand: 8. Oktober 2026Der Notgroschen ist eine Geldreserve für unerwartete Ausgaben wie Reparaturen oder Jobverlust. Die Verbraucherzentralen nennen zwei bis drei Nettomonatsgehälter, sicher und schnell verfügbar, meist auf einem Tagesgeldkonto. Er liegt bewusst nicht an der Börse, damit du im Notfall nicht mit Verlust verkaufen musst. Viele bauen ihn auf, bevor sie investieren.
Der Notgroschen ist dein Polster für Überraschungen: kaputte Waschmaschine, Autoreparatur, Jobverlust. Die Verbraucherzentralen nennen zwei bis drei Nettomonatsgehälter. Das Geld sollte sicher und schnell verfügbar sein, typischerweise auf einem Tagesgeld-Konto mit Einlagensicherung.
Warum nicht in Aktien? Wenn du das Geld plötzlich brauchst, könnten die Kurse gerade im Keller sein, und du müsstest mit Verlust verkaufen. Mit Notgroschen im Rücken sitzt du Kursschwankungen gelassener aus. Viele bauen ihn deshalb vor dem ersten Sparplan auf.
Beispiel: Du verdienst netto 2.000 € im Monat. Ein Notgroschen von 4.000 bis 6.000 € auf dem Tagesgeld deckt zwei bis drei Monate. Den Rest kannst du langfristig anlegen. Den Vergleich zeigt das Thema Tagesgeld oder ETF.
Verwandte Begriffe
Stand: 8. Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung.