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Verlustverrechnungstopf

Ein Konto bei deiner Bank, in dem Verluste gesammelt und automatisch mit späteren Gewinnen verrechnet werden.

Kurz erklärt

Stand: 8. Oktober 2026

Der Verlustverrechnungstopf ist ein Konto bei deiner Bank, in dem Verluste aus Wertpapiergeschäften gesammelt und mit späteren Gewinnen verrechnet werden, bevor Steuer anfällt. Verluste aus Aktienverkäufen landen in einem eigenen Topf und zählen nur gegen Aktiengewinne. Der Topf gilt je Bank. Für eine Verrechnung über Banken hinweg brauchst du bis 15. Dezember eine Verlustbescheinigung.

Verkaufst du mit Verlust, merkt sich die Bank das im Verlustverrechnungstopf. Spätere Gewinne werden damit verrechnet, bevor Abgeltungsteuer anfällt. Es gibt zwei Töpfe: Verluste aus Aktienverkäufen landen im Aktientopf und zählen nur gegen Aktiengewinne. Andere Verluste, etwa mit ETFs, kommen in den allgemeinen Topf.

Er gilt je Bank und wird automatisch ins Folgejahr vorgetragen. Für die Verrechnung mit Gewinnen bei einer anderen Bank beantragst du bis 15. Dezember eine Verlustbescheinigung und gibst eine Steuererklärung ab. Verluste werden vor dem Sparerpauschbetrag verrechnet.

Beispiel: Du verkaufst Aktie A mit 500 € Verlust und später Aktie B mit 800 € Gewinn. Versteuert werden nur 300 €. Mehr im Kapitel Steuern auf Aktien und im Thema Freibetrag ausnutzen.

Quellen

Stand: 8. Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung.