CFD (Differenzkontrakt)
Ein Hebelprodukt, mit dem du auf steigende oder fallende Kurse wettest. Die meisten Privatanleger verlieren damit Geld.
Kurz erklärt
Stand: 8. Oktober 2026Ein CFD (Differenzkontrakt) ist ein Hebelprodukt, mit dem du auf steigende oder fallende Kurse wettest, ohne den Basiswert zu besitzen. Für Privatanleger ist der Hebel begrenzt, etwa 5:1 bei Aktien, und eine Nachschusspflicht gibt es nicht. Anbieter müssen offenlegen, wie viele Privatkonten Geld verlieren, meist 70 bis 80 Prozent.
Mit einem CFD (Contract for Difference) besitzt du nicht die Aktie oder den Index, sondern schließt mit dem Anbieter eine Wette auf die Kursdifferenz ab, meist mit Hebel. Für Privatanleger ist der Hebel begrenzt, etwa auf 5:1 bei einzelnen Aktien und 2:1 bei Kryptowährungen. Fällt deine Sicherheitsleistung unter 50 %, wird die Position zwangsweise geschlossen. Eine Nachschusspflicht gibt es nicht.
Anbieter müssen angeben, wie viele Privatkonten Geld verlieren. Meist sind es 70 bis 80 %. Die BaFin warnt regelmäßig vor unseriösen CFD-Plattformen, die mit schnellen Gewinnen werben, siehe Scam-Check.
Beispiel: Du setzt 1.000 € mit Hebel 5 auf eine Aktie. Fällt sie um 10 %, verlierst du 500 €, also die Hälfte. Mehr zu Derivaten allgemein.
Verwandte Begriffe
Quellen
Stand: 8. Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung.