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Depotübertrag

Der Umzug deiner Wertpapiere von einem Depot zu einem anderen, ohne sie verkaufen zu müssen.

Kurz erklärt

Stand: 8. Oktober 2026

Ein Depotübertrag ist der Umzug deiner Wertpapiere von einem Depot zu einem anderen, ohne sie zu verkaufen. Für einen vollständigen Übertrag darf deine Bank in Deutschland nichts berechnen. Die Anschaffungsdaten werden für die Steuer mit übertragen. Bruchstücke lassen sich oft nicht übertragen, und der Verlusttopf bleibt bei der alten Bank.

Beim Depotübertrag ziehen deine Aktien und ETFs von einem Depot zum anderen um. Du musst nichts verkaufen und zahlst daher auch keine Steuern auf Gewinne. Der Übertrag des gesamten Bestands ist in Deutschland für dich kostenlos. Wie du ein Depot auswählst, steht im Kapitel Das Depot.

Die alte Bank übermittelt die Anschaffungsdaten an die neue, damit später der Gewinn richtig berechnet wird. Den Verlustverrechnungstopf nimmst du aber nicht mit. Dafür brauchst du eine Verlustbescheinigung. Bruchstücke lassen sich oft nicht übertragen und werden verkauft.

Beispiel: Du wechselst mit 30 ETF-Anteilen und 12,4 Aktien zu einem neuen Broker. Die 30 Anteile und 12 Aktien ziehen um, die 0,4 Aktie wird meist verkauft. Das dauert ein paar Tage bis wenige Wochen.

Quellen

Stand: 8. Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung.