Cashflow
Das Geld, das tatsächlich in ein Unternehmen hinein- und wieder hinausfließt.
Kurz erklärt
Stand: 8. Oktober 2026Der Cashflow ist das Geld, das in einem Zeitraum tatsächlich in ein Unternehmen hinein- und hinausfließt. Der operative Cashflow stammt aus dem laufenden Geschäft, nach Abzug der Investitionen bleibt der freie Cashflow. Aus ihm werden Dividenden, Aktienrückkäufe und Schuldentilgung bezahlt. Er ist schwerer zu schönen als der Gewinn.
Der Cashflow zeigt, wie viel echtes Geld ein Unternehmen in einem Zeitraum erwirtschaftet. Anders als der Gewinn enthält er keine reinen Buchungsposten wie Abschreibungen. Gewinn lässt sich mit Bilanzregeln gestalten, Cashflow viel schwerer.
Wichtig ist vor allem der operative Cashflow aus dem laufenden Geschäft. Zieht man die Investitionen ab, etwa in Fabriken oder Software, bleibt der freie Cashflow. Aus ihm zahlt ein Unternehmen Dividenden, finanziert einen Aktienrückkauf oder tilgt Schulden.
Beispiel: Operativer Cashflow 3 Mrd. €, Investitionen 1 Mrd. €. Der freie Cashflow beträgt 2 Mrd. €. Zahlt die Firma 2,5 Mrd. € Dividende, reicht das Geld aus dem Geschäft nicht. Mehr dazu im Kapitel Dividenden.
Verwandte Begriffe
Stand: 8. Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung.