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Quellensteuer

Eine Steuer, die das Herkunftsland einer Dividende direkt einbehält, bevor das Geld bei dir ankommt.

Kurz erklärt

Stand: 8. Oktober 2026

Quellensteuer ist eine Steuer, die das Herkunftsland einer Dividende direkt einbehält. Die USA nehmen mit dem Formular W-8BEN 15 %, die Schweiz 35 %. In Deutschland wird meist bis zu 15 % auf die Abgeltungsteuer angerechnet, sodass du nicht doppelt zahlst. Höhere Beträge musst du selbst im Ausland zurückfordern. Quellensteuer innerhalb von ETFs kannst du nicht anrechnen.

Zahlt ein ausländisches Unternehmen eine Dividende, behält sein Heimatland oft gleich eine Steuer ein, die Quellensteuer. Die Dividende bleibt in Deutschland trotzdem steuerpflichtig. Damit du nicht doppelt zahlst, wird ein Teil der Quellensteuer auf die Abgeltungsteuer angerechnet, meist bis zu 15 %.

USA: normal 30 %, mit dem Formular W-8BEN nur 15 %. Das erledigen die meisten Broker automatisch. Schweiz: 35 %, angerechnet werden 15 %, den Rest forderst du selbst in der Schweiz zurück. In ETFs anfallende Quellensteuer kannst du dagegen nicht selbst anrechnen.

Beispiel: Eine US-Aktie zahlt dir 100 € Dividende. 15 € behalten die USA ein, die deutsche Abgeltungsteuer von 25 € sinkt um diese 15 € auf 10 €. Mehr im Kapitel Steuern auf Aktien und im Thema Freibetrag ausnutzen.

Quellen

Stand: 8. Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung.