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Tracking Difference

Der tatsächliche Renditeunterschied zwischen einem ETF und seinem Index über einen Zeitraum, meist ein Jahr.

Kurz erklärt

Stand: 8. Oktober 2026

Die Tracking Difference ist der tatsächliche Renditeunterschied zwischen einem ETF und seinem Index, meist über ein Kalenderjahr. Sie enthält alle Kosten und Erträge im Fonds und ist deshalb oft aussagekräftiger als die TER. Steigt der Index um 10,00 % und der ETF um 9,85 %, beträgt sie -0,15 %. Sie kann kleiner als die TER oder sogar positiv sein.

Ein ETF soll seinen Index möglichst genau abbilden. Die Tracking Difference zeigt, wie gut das geklappt hat: ETF-Rendite minus Index-Rendite, meist für ein Kalenderjahr. Ein negativer Wert heißt, der ETF lag hinter dem Index.

Sie ist oft aussagekräftiger als die TER, weil sie alle Effekte enthält: laufende Kosten, Handelskosten im Fonds, Steuern auf Dividenden, aber auch Einnahmen aus Wertpapierleihe. Deshalb kann sie kleiner als die TER sein, manchmal sogar positiv. Auch die Art der Replikation spielt eine Rolle.

Beispiel: Der Index steigt in einem Jahr um 10,00 %, der ETF um 9,85 %. Die Tracking Difference beträgt -0,15 %. Bei einer TER von 0,20 % hat der ETF also besser abgeschnitten, als die Kosten vermuten lassen. Worauf du bei der Auswahl achten kannst, erklärt das Kapitel ETF oder Einzelaktie.

Quellen

Stand: 8. Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung.