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Replikation (ETF)

Die Methode, mit der ein ETF seinen Index nachbildet: physisch mit echten Aktien oder synthetisch per Swap.

Kurz erklärt

Stand: 8. Oktober 2026

Replikation ist die Methode, mit der ein ETF seinen Index nachbildet. Bei der physischen Replikation kauft der Fonds die Aktien des Index, alle oder eine repräsentative Auswahl. Bei der synthetischen Replikation hält er einen anderen Wertpapierkorb und tauscht dessen Rendite per Swap gegen die Indexrendite. Beide Varianten sind in der EU streng reguliert.

Replikation beschreibt, wie ein ETF an die Wertentwicklung seines Index kommt. Bei der physischen Replikation kauft der Fonds die Aktien tatsächlich, entweder alle (vollständig) oder eine repräsentative Auswahl (Sampling, optimiert). Das ist bei sehr breiten Indizes mit Tausenden kleinen Werten üblich.

Bei der synthetischen Replikation hält der Fonds einen anderen Wertpapierkorb und tauscht dessen Rendite per Vertrag gegen die Indexrendite. So funktioniert ein Swap-ETF. Beide Wege sind in der EU streng reguliert, das Geld bleibt Sondervermögen.

Beispiel: Ein physischer MSCI-World-ETF hält rund 1.300 Aktien direkt. Ein synthetischer ETF auf denselben Index hält vielleicht 100 andere Aktien und bekommt die Differenz zur Indexrendite von einer Bank. Welche Variante wie gut abbildet, zeigt die Tracking Difference.

Quellen

Stand: 8. Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung.