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Swap-ETF

Ein ETF, der seinen Index synthetisch nachbildet, über einen Tauschvertrag (Swap) mit einer Bank.

Kurz erklärt

Stand: 8. Oktober 2026

Ein Swap-ETF bildet seinen Index synthetisch nach. Statt die Indexaktien zu kaufen, hält er einen anderen Wertpapierkorb und tauscht dessen Rendite per Vertrag mit einer Bank gegen die Indexrendite. Das Ausfallrisiko der Bank ist nach EU-Regeln auf 10 % des Fondsvermögens je Gegenpartei begrenzt. Das Fondsvermögen bleibt Sondervermögen.

Ein Swap-ETF kauft nicht die Aktien seines Index. Er hält einen anderen Wertpapierkorb und vereinbart mit einer Bank einen Swap: Der Fonds gibt die Rendite seines Korbs ab und erhält dafür die Rendite des Index. Das ist die synthetische Replikation.

Das Risiko: Fällt die Bank aus, fehlt ein Teil des Ertrags. Die EU-Regeln für Publikumsfonds begrenzen dieses Kontrahentenrisiko auf 10 % des Fondsvermögens je Gegenpartei, meist liegt es deutlich darunter. Das Fondsvermögen selbst bleibt Sondervermögen. Teils haben Swap-ETFs eine gute Tracking Difference.

Beispiel: Ein Swap-ETF auf den S&P 500 hält europäische Aktien und bekommt per Swap die Rendite der 500 US-Werte. Im Kurs merkst du davon im Normalfall nichts. Grundlagen erklärt das Kapitel ETF oder Einzelaktie.

Quellen

Stand: 8. Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung.