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Vorzugsaktie

Eine Aktie meist ohne Stimmrecht, dafür mit Vorrang oder Vorteilen bei der Dividende.

Kurz erklärt

Stand: 8. Oktober 2026

Eine Vorzugsaktie ist eine Aktie, die meist kein Stimmrecht auf der Hauptversammlung hat, dafür aber bei der Dividende bevorzugt wird, etwa durch Vorrang oder einen Aufschlag. Unternehmen holen sich so Kapital, ohne Kontrolle abzugeben. Bekannte Beispiele sind die Vorzugsaktien von Volkswagen und Henkel, erkennbar am Zusatz „Vz“.

Die meisten Aktien in Deutschland sind Stammaktien mit Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Daneben gibt es Vorzugsaktien. Sie haben in der Regel kein Stimmrecht, dafür werden sie bei der Dividende bevorzugt, etwa durch Vorrang oder einen kleinen Aufschlag (§ 139 AktG).

Für Unternehmen ist das praktisch: Sie holen sich Kapital, ohne dass die Kontrolle wandert. Oft halten Gründerfamilien die Stammaktien. Vorzüge werden häufig etwas günstiger gehandelt als Stämme, sind manchmal aber auch liquider.

Beispiel: Bei Volkswagen und Henkel sind die Vorzugsaktien die bekannteren und stehen im DAX. Du erkennst sie am Zusatz „Vz“ oder „Vorz.“ im Namen.

Quellen

Stand: 8. Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung.