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Schwellenländer (Emerging Markets)

Länder auf dem Weg vom Entwicklungs- zum Industrieland, etwa China, Indien, Taiwan oder Brasilien.

Kurz erklärt

Stand: 8. Oktober 2026

Schwellenländer, englisch Emerging Markets, sind Länder auf dem Weg zum Industrieland, etwa China, Taiwan, Indien oder Brasilien. Der Index MSCI Emerging Markets umfasst 24 solcher Länder. Im MSCI World sind sie nicht enthalten, im MSCI ACWI machen sie rund 10 Prozent aus. Sie bieten Wachstumschancen, schwanken aber oft stärker und tragen politische und Währungsrisiken.

Schwellenländer, englisch Emerging Markets, sind Volkswirtschaften, die stark wachsen, aber noch nicht als Industrieländer gelten. Der Index MSCI Emerging Markets umfasst 24 Länder, die größten Gewichte haben China, Taiwan, Indien und Südkorea.

Im MSCI World fehlen sie komplett. Im MSCI ACWI machen sie rund 10 % aus. Wer Schwellenländer beimischt, verringert das Klumpenrisiko bei US-Aktien, nimmt aber höhere Schwankungen, Währungs- und politische Risiken in Kauf.

Beispiel: Manche Anleger kombinieren einen MSCI-World-ETF mit einem Emerging-Markets-ETF im Verhältnis 70 zu 30 oder 90 zu 10. Andere wählen gleich einen Welt-ETF, der beides enthält. Mehr zum Thema Streuung im Kapitel Risiko und Diversifikation.

Stand: 8. Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung.