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Stop-Loss-Order

Ein Verkaufsauftrag, der automatisch ausgelöst wird, wenn der Kurs eine von dir gesetzte Grenze erreicht oder unterschreitet.

Kurz erklärt

Stand: 8. Oktober 2026

Eine Stop-Loss-Order ist ein Verkaufsauftrag, der automatisch ausgelöst wird, wenn der Kurs eine von dir festgelegte Grenze erreicht. Dann wird meist als Market-Order zum nächsten Kurs verkauft. Der Stopp ist kein garantierter Preis: Bei Kurssprüngen kann der Verkauf deutlich tiefer erfolgen. Eine Stop-Limit-Order verhindert das, wird aber eventuell nicht ausgeführt.

Mit einer Stop-Loss-Order legst du einen Kurs unter dem aktuellen Preis fest. Fällt die Aktie auf diesen Stopp, wird automatisch eine Market-Order zum Verkauf ausgelöst. So willst du größere Verluste begrenzen.

Wichtig: Der Stopp ist kein garantierter Verkaufspreis. Bei einem Kurssprung, etwa über Nacht nach schlechten Nachrichten, wird zum nächsten verfügbaren Kurs verkauft, der deutlich tiefer liegen kann. Eine Stop-Limit-Order verhindert das, wird dann aber eventuell gar nicht ausgeführt. Bei hoher Volatilität lösen Stopps zudem oft aus, kurz bevor der Kurs wieder steigt.

Beispiel: Du kaufst zu 50 € und setzt einen Stop-Loss bei 45 €. Eröffnet die Aktie nach einer Gewinnwarnung bei 40 €, wird ungefähr zu 40 € verkauft, nicht zu 45 €.

Quellen

Stand: 8. Oktober 2026 · Bildungsinhalt, keine Anlage- oder Steuerberatung.