
Visa
Das Netz hinter Milliarden Kartenzahlungen.
52-Wochen-Spanne
Stand: 02.10.2026, 22:00Was macht Visa?
Visa aus San Francisco gibt selbst keine Karten aus und vergibt keine Kredite. Das machen die Banken. Visa betreibt das Netz, über das die Zahlung von deiner Bank zum Händler läuft, und kassiert für jede Zahlung eine kleine Gebühr. Besonders gut verdient Visa, wenn Zahlungen über Landesgrenzen gehen, etwa im Urlaub oder beim Online-Shopping im Ausland. Die Aufteilung zeigt Einnahmen vor Rabatten an Banken.
Vom Visa-Logo auf deiner Kreditkarte oder Debitkarte, die viele deutsche Banken inzwischen zum Girokonto ausgeben.
So verdient Visa Geld
- Abwicklung der Zahlungen36 %
- Gebühren nach Zahlungsvolumen31 %
- Zahlungen ins Ausland25 %
- Sonstiges (z. B. Daten, Beratung)7 %
Stärken
- Visa ist in über 200 Ländern akzeptiert. Ein so großes Netz lässt sich kaum nachbauen.
- Visa trägt kein Kreditrisiko: Fällt ein Kunde aus, zahlt die Bank, nicht Visa.
- Sehr hohe Gewinnspannen, weil jede zusätzliche Zahlung kaum Kosten verursacht.
Risiken
- In den USA und der EU stehen die Kartengebühren unter Druck von Behörden und Politik.
- Neue Bezahlwege wie Echtzeitüberweisungen oder Wero in Europa könnten Karten verdrängen.
- Wenn Menschen weniger reisen und einkaufen, sinkt der Umsatz. Dazu kommt das Dollar-Risiko.
- Gegründet
- 1958
- Sitz
- San Francisco (Kalifornien)
- Mitarbeitende
- ca. 34.000
Was wäre, wenn du früher in Visa investiert hättest?
AusrechnenÄhnliche Aktien
0,0 %Mastercard
Nach Visa das zweitgrößte Kartennetz außerhalb Chinas.
+6,8 %JPMorgan
Die größte Bank der USA.
+31,0 %Deutsche Börse
Die Firma hinter der Frankfurter Börse und dem DAX.
Diese Seite erklärt das Unternehmen und ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.