
Infineon
Die Chips, die Strom steuern: im Auto, im Windrad, im Rechenzentrum.
52-Wochen-Spanne
Stand: 05.10.2026, 14:51Was macht Infineon?
Infineon aus Neubiberg bei München ist Deutschlands größter Chiphersteller. Die Firma baut keine Prozessoren für Computer, sondern vor allem Leistungshalbleiter: Chips, die Strom effizient schalten und steuern. Sie stecken in Autos, Ladesäulen, Solaranlagen und zunehmend in der Stromversorgung von KI-Rechenzentren. Infineon entstand 1999 als Abspaltung von Siemens.
In fast jedem neuen Auto stecken Infineon-Chips, etwa für Airbag, Fensterheber oder Motorsteuerung. Auch viele Bankkarten nutzen Sicherheitschips von Infineon.
So verdient Infineon Geld
- Chips für Autos50 %
- Stromversorgung & Sensoren29 %
- Energie & Industrie11 %
- Vernetzte & sichere Geräte10 %
Stärken
- Weltweit führend bei Chips für Autos und bei Leistungshalbleitern.
- Wächst mit Elektroautos, erneuerbaren Energien und KI-Rechenzentren.
- Eigene Fabriken in Europa und Asien, darunter ein großer Neubau in Dresden.
Risiken
- Das Chipgeschäft schwankt stark, 2025 sank der Umsatz leicht.
- Die Hälfte des Umsatzes hängt an der Autoindustrie, die gerade schwächelt.
- Wachsende Konkurrenz aus China und ein schwacher Dollar belasten.
- Gegründet
- 1999
- Sitz
- Neubiberg bei München
- Mitarbeitende
- ca. 57.000
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